Welcher Jahreszeiten-Typen bist du?

August 26, 2013 | Aktuelles

Jahreszeiten-TypJahreszeiten sind nicht nur in der Natur, im Kalender sowie der Psychologie zu finden: Frühling, Sommer, Herbst und Winter sind Begriffe, die Visagisten und Typberater nutzen, um Menschen in vier Kategorien einzuteilen. Grundsätzlich sollte jede Frau herausfinden, zu welchem Kategorie sie gehört, denn der Jahreszeiten-Typ ist entscheidend zum effektiven Schminken.

Die Grundlage der Jahreszeiten-Lehre

Die Grundlage für die Farbberatung basiert auf dem Rezept von Carole Jackson. Basierend auf den Erkenntnissen von Professor Itten über das Jahressystem entwickelte sie die Idee in den 1980er Jahren in ihrem Buch „Color Me Beautiful“ weiter und legte so den Stein für die bis heute gültigen Grundlagen zur Stil- und Farbberatung.

Die Lehre besagt, dass jeder Mensch eine bestimmte Augen-, Haar- und Hautfarbe besitzt. Bestimmte Nuancen können diese Farben positiv unterstreichen, während andere Nuancen das Gesamtbild negativ beeinflussen. Im Klartext bedeutet das: Durch die Einteilung in eine der vier Jahreszeiten-Typen Frühling-, Sommer-, Herbst- oder Wintertyp werden beim Schminken die richtigen Farben gewählt, welche die jeweilige Person lebendiger, gesünder und attraktiver erscheinen lassen. Ungünstig gewählte Farben haben genau den gegenteiligen Effekt und beeinflussen die persönliche Ausstrahlung negativ.

Frauen, die sich richtig schminken möchten, müssen zunächst ihren persönlichen Typ bestimmen und auf dessen Basis die Farben auswählen, die ihren Typ ins beste Licht stellen. Bei den Farben wird es sich in vielen Fällen nicht um die Lieblingsfarben handeln, das ist auch nicht weiter wichtig. Es geht darum, Farben zu wählen, die der Person gut stehen. Wer die Farbe Grün zum Beispiel nicht mag, wird auch kein Kleidungsstück in dieser Farbe wählen. Probiert sich jedoch ein grünes Kleidungsstück an, wird sie feststellen, dass ihr diese Farbe gut steht.
Jahreszeiten-Typ ermitteln

Zur Typ-Ermittlung werden im Grunde vier Kriterien berücksichtigt:

Hautton: Gelblicher, rosiger oder bläulicher Unterton.
Sonne: Wie sich die Haut beim Sonnenbaden verhält.
Augenfarbe: Die Farbe der Augen.
Haarfarbe: Die natürliche Haarfarbe und wenn möglich, der Zeitpunkt, ab dem das Haar seine Farbe ändert.

Zusätzlich zu diesen Kriterien muss man zwischen warmen und kühlen Farbtypen unterscheiden. Ersterer hat einen gelbgoldenen Unterton, die Haare besitzen einen Goldschimmer. Hält sich ein warmer Farbtyp ein Stück Stoff mit einer warmen Apricot-Nuance an das Gesicht, strahlt sein Gesicht Frische aus. Unpassend sind dagegen Tücher in kühlem Rosa: Der Teint wirkt leicht gräulich, blass und müde.

Der kühle Farbtyp besitzt einen Teint mit einen bläulich-kühlen Unterton. Die dunkelbraunen bis blonden Haare haben einen kühlen Aschton. Diesem Typ steht die Farbe, die nicht zum warmen Typ passt: Das kühle Rosa. Sein Teint wirkt strahlen und frisch, während die Apricot-Nuance das Gesicht müde wirken lässt.

Die Jahreszeiten-Typen im Detail
Frühlingstyp

Natürlich, lebhaft, frisch und jugendlich gleichzeitig aber auch zart und zerbrechlich – so lässt sich der Frühlingstyp am besten beschreiben. Diese Menschen sind am häufigsten in den USA, der Karibik sowie Mittel-, Nord- und Osteuropa anzutreffen. Zwei bekannte Frühlingstypen sind der ehemalige Tennisspieler Boris Becker und das Sexsymbol des 20. Jahrhunderts Marilyn Monroe. Typische Merkmale für den Frühlingstypen sind:

Haut: Die helle, zarte Haut wirkt oft blass, neigt aber selten zu Unreinheiten. Der Teint ist goldbeige, elfenbeinfarben oder roséfarben und besitzt einen goldenen oder gelblichen Unterton. Hektikflecken bei Stress und Aufregung sind keine Seltenheit, auch Sommersprossen sind bei Frühlingstypen häufig anzutreffen. Die Haut bräunt sich bis zu einem Alter von 30 Jahren schnell, später ist sie empfindlich.
Haare: Die Palette der Haarfarben beginnt bei Hellblond und endet bei Braun. Der warme honigfarbene oder goldene Schimmer ist charakteristisch für diesen Typ. Mit zunehmendem Alter wird die Haarfarbe häufig dunkler.
Augen: Die Augenfarbe ist blau oder graublau, goldbraun beziehungsweise graugrün. Intensiv dunkelbraune oder -grüne Augen sind selten.
Farben: Der Frühlingstyp sollte warme, helle Farben mit gelben Untertönen wählen. Als Basisfarbe kommt Elfenbein, Cremeweiß, helles Beige, Schoko- und Goldbraun sowie warmes Grau infrage. Farben wie Grünblau, Lindgrün und warme Rottöne wie Pfirsich, Lachs, helles Orange, Hummer aber auch intensives Rot eigenen sich als Farbtupfer. Unvorteilhaft sind kühle Farben wie Weiß, Schwarz, knalliges Blau, Flaschengrün und Pink.

Sommertyp

Der Sommertyp ist zart und dezent, wirkt gleichzeitig aber auch erhaben und edel. Ein Großteil der Sommertypen wohnen in Ost- und Nordeuropa sowie Indien. Bekannte Promis sind Robert Redford und Grace Kelly.

Haut: Die Haut des Sommertypen ist zart, hell und wirkt rosig. Der bläuliche Unterton vom Teint kommt bei Kälte besonders zur Geltung. Werden Sommertypen der Sonne ausgesetzt, reagiert ihre Haut schnell mit einem Sonnenbrand.
Haare: Die Haarfarben reichen von Dunkelbraun bis Platinblond. Der kühle Aschton, der die Haare stumpf wirken lässt, ist typisch für den Sommertypen.
Augen: Häufig anzutreffen sind die Farben blau, graugrün, braun und blaugrau.
Farben: Dem Sommertypen stehen kühle, rauchige, gedeckte und gepuderte Farben. Zu den Basisfarben gehören Beige, Grau- und Blautöne, Wollweiß und Kakaobraun. blaustichige Rottöne wie Pink, Bordeaux, Himbeere, Aubergine und Flieder aber auch blaustichige Grüntöne wie Schilfgrün, Mint, Jade und Blaugrün sind ideale Farbtupfer. Nicht geeignet sind gelbstichige, intensive und grelle Farben sowie Schwarz und Weiß.

Herbsttyp

Ein charismatischer Mensch, der überwiegend in Süd- und Osteuropa, den USA, Irland und Südafrika lebt. Berühmte Vertreter sind Barbara Streisand und Shirley Maclaine.

Haut: Die Haut ist entweder dunkle und bronzefarben oder hellrosa und blass mit zum Teil deutlich sichtbaren Sommersprossen. Der Teint besitzt einen warm-gelblichen oder goldfarbenen Unterton. Dunkle Herbsttypen werden schnell dunkel während helle Herbsttypen eine empfindliche Haut haben, die kaum Farbe annimmt.
Haare: Die Haarfarbe entspricht den Herbstfarben Rot, Rotblond und Kastanienbraun. Braune und goldene Haare mit einem leicht rötlichen Schimmer sind ebenfalls möglich.
Augen: Die Augen sind dunkel- oder goldbraun, bernsteinfarben, topasfarben, hellblau bis stahlblau oder olivgrün.
Farben: Zum Herbsttypen passen alle warmen, gedeckten und dunklen Naturfarben mit Ausnahme von Gelb und Orange. Rottöne kommen dann infrage, wenn sie einen bräunlichen oder gelben Unterton besitzen. Warme Gelbtöne und natürliche Grüntöne stehen diesem Menschen ebenfalls gut.

Wintertyp

Der Wintertyp ist weltweit am häufigsten anzutreffen. Er ist der Einzige, der Schwarz und Weiß sowie starke Kontraste tragen kann. Berühmte Vertreter sind Dustin Hoffmann, Cher und Elizabeth Taylor.

Haut: Der Teint reicht von Schneeweiß bis dunkelfarbig. Am häufigsten besitzt der Teint einen olivfarbenen Unterton, der lang anhaltend und schnell bräunt.
Haare: Wintertypen haben dunkle Haare von Schwarz bis Dunkelbraun. Einige wenige Ausnahmen haben hellblondes Haar. Grundsätzlich neigen Wintertypen früh zu grauen Haaren.
Augen: Die dunklen, farbintensiven Augen, die von Dunkelbraun und Grau bis hin zu Grün reichen, sind charakteristisch für den Wintertypen.
Farben: Kühle und intensive Farben machen den Wintertyp zu einer charmanten Person. Er ist auch der einzige Typ, der Schwarz und Weiß tragen kann. Unvorteilhaft sind warme, pastellige und pudrige Farben.

5-Schmink-Trends

5 Schmink-Trends unter Beachtung der Jahreszeiten-Typen
5 Schmink-Trends

Wer seinen Jahreszeiten-Typen ermittelt hat, kann sich unter Anbetracht der oben genannten Tipps und Farbpallletten richtig schminken. Nachfolgend einige Schminktipps anhand aktueller Trends:

Smokey-Eyes: Smokey-Eyes sind der neuste Trend direkt von den großen Laufstegen der Welt. Bei dieser Schminke handelt es sich um eine sehr intensive Betonung der Augen. Die Farbpalllette ist äußerst großzügig, sodass sich dieser Trend für fast alle Jahreszeiten-Typen eignet. Das klassische Schwarz passt ausschließlich zum Winter-Typ. Ebenfalls angesagt sind aber auch softe Brauntöne, Silber und tiefes Blau. Eine Anleitung zum Thema Smokey-Eyes gibt es auf www.otto.de.
Rote Lippen: Der absolute Klassiker, der nie aus der Mode kommt. Dieser Trend kommt beim Frühlingstypen und dem Herbsttypen besonders gut zur Geltung. Rote Lippen sind allerdings ein Highlight, das nur zu bestimmten Gelegenheiten getragen wird, etwa für eine Party oder eine Veranstaltung.
Nude-Look: Der Nude-Look setzt auf Natürlichkeit und dezente Farben. Charakteristisch für diesen Trend ist, dass er das Gesicht nahezu ungeschminkt erscheinen lässt. Vom Nude-Look profitiert in erster Linie der Frühlingstyp. Er besitzt eine reine Haut, die ohnehin nicht viel Schminke benötigt. Eventuelle Augenringe und Rötungen lassen sich mit einem Concealer abdecken. Für das Schminken der Lippen und Augen kommen sanfte Farben wie Rosa- und Apricottöne infrage.
Kühles Weiß: Weiße Highlights auf den Lippen und rund um die Augen ist ein beliebter Trend von den Catwalks, der zum Wintertypen passt, jedoch kein Look für jeden Tag ist. Für einen unvergesslichen Auftritt auf einer Party ist dieser Look bestens geeignet.
Knallfarben: Lippen in superknalligen Tönen sind äußerst angesagt. Die Nuancen sind sehr variationsreich, sodass dieser Trend für viele Jahreszeiten-Typen infrage kommt.

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